30Jan/15
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„Schalom – Kirche trifft Synagoge“: Konzert für Viola und Orgel im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

Das Programm “Schalom – Kirche trifft Synagoge” bringt am Sonntag, 15. März 2015, 17.00 Uhr, in der St. Johannis Ansbach christliche Orgelmusik und jüdische Liturgie zusammen. Im 19. Jahrhundert führten Reformsynagogen in Deutschland die Orgelmusik in ihren Gottesdiensten ein. In der Shoa wurde auch diese Kultur gewaltsam zerstört. Der Bratschist Semjon Kalinowsky und der Organist Torsten Laux (Organisator des Krummhörner Orgelfrühlings) haben alte Kompositionen wieder entdeckt und mit neuen Werken ins Gespräch gebracht.

Zum Programm “Schalom – Kirche trifft Synagoge” schreibt Semjon Kalinowsky: “Dieses Programm stellt einen interreligiösen Dialog dar. Angelehnt an die reichen Traditionen der christlichen Orgelmusik und der jüdischen Liturgie, vereint dieses Programm in einem einzigartigen Konzept die beliebten Repertoire-Klassiker mit den wertvollen, in Vergessenheit geratenen Werken, die wir infolge unserer intensiven Forschung entdeckt haben. Im Vordergrund steht dabei, dass eine Brücke zwischen Tradition und Moderne geschlagen wird – durch die Kompositionen von Torsten Laux und Herman Berlinski. Die seltene, aber reizvolle Konstellation Viola und Orgel verspricht ein außergewöhnliches Klangerlebnis.”

Eintritt: 8.-/6.- € (ermäßigt) an der Abendkasse ab 16.30 Uhr

Semjon Kalinowsky

Semjon Kalinowsky

Semjon Kalinowsky (Bratsche), Lübeck
Geboren in der Ukraine, erhielt er mit 5 Jahren seinen ersten Violinunterricht bei seinem Vater und errang bald mehrere Preise bei verschiedenen Wettbewerben. Erste öffentliche Auftritte und das Orchesterdebüt im Alter von 13 Jahren. Mit 17 wechselte er schwerpunktmäßig zur Bratsche und trat 1979 in das Diplomstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Lemberg ein. Das Studium bei Prof. Z. Daschak schloss er 1984 mit der künstlerischen Reifeprüfung und dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Als Stipendiat des Polnischen Kulturministeriums ging er für weitere Studien nach Danzig, wo er an der Staatlichen Musikakademie sein Aufbaustudium absolvierte.

Als leidenschaftlicher Vertreter seines Instruments, versucht er durch seine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in Osteuropa, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz die Viola von der Patina der abschätzigen Vorurteile zu befreien. Als Bearbeiter und Herausgeber hat er in Zusammenarbeit mit renommierten Musikverlagen dazu beigetragen, das Viola-Repertoire mit neuen Werken zu bereichern. Für seine Tätigkeit wurde er 1998 vom Präsidenten der Ukraine mit dem Titel „Verdienter Künstler der Ukraine“ ausgezeichnet.Semjon Kalinowsky ist Initiator und musikalischer Leiter des Festivals „Jüdische Kulturtage Lübeck“.

Prof. Torsten Laux

Prof. Torsten Laux

Prof. Torsten Laux (Orgel) Düsseldorf
Geboren 1965 in Worms/Rhein studierte an der Musikhochschule in Frankfurt/Main Kirchenmusik bis zur A-Prüfung 1989 (Orgel bei Prof. H.-J. Bartsch, Improvisation Prof. R. Menger und KMD G. Wachowski) und Orgel (Künstlerische Ausbildung bei Prof. E. Krapp) bis zum Konzertexamen 1993. 1994 bis 1996 ergänzte er seine solistische Ausbildung durch weitere Studien bei Prof. D. Roth und Prof. B. Haas an der Musikhochschule Saarbrücken.

Torsten Laux war 1995 bis 1999 Kantor und Organist der Dankeskirche in Bad Nauheim, seit 1999 ist er Professor für Orgel an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Torsten Laux ist Mitbegründer und Künstlerischer Leiter des Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals (seit 2006, www.ido-festival.de).

Torsten Laux hat einige renommierte internationale Orgelwettbewerbe gewonnen und zahlreiche Aufnahmen für CD, Rundfunk und Fernsehen eingespielt. Konzertreisen führen ihn nach Frankreich, Belgien, Holland, England, Dänemark, Schweden, Finnland, Italien, Polen, Ungarn, Rumänien und USA. Außerdem gibt er Meisterkurse für Literaturspiel und Improvisation im In- und Ausland und wirkt als Juror bei internationalen Orgelwettbewerben mit.

 

22Jan/15
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Ansbacher Kantorei singt „Schöpfung“ von Joseph Haydn

Logo An.KlangDie evangelische Kantorei beginnt am Mittwoch, den 28. Januar 2015 mit den Proben für die Aufführung der „Schöpfung“ von Joseph Haydn. Als Begleitorchester fungiert das Ansbacher Kammerorchester. Das Konzert findet am Sonntag, den 10. Mai 2015 in der St. Gumbertuskirche statt.

Interessierte Sängerinnen und Sänger sind zum Mitsingen eingeladen! Die Proben finden mittwochs um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Johannis, Schaitberger Straße, 91522 Ansbach statt.

Anmeldung und Infos bei Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer in den Proben oder per e-mail an cfm@an-klang.info!

07Jan/15
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Krippenspiel der Kinderkantorei am 4. Advent in St. Johannis

Aufführung des Krippenspiels der Kinderkantorei

Aufführung des Krippenspiels der Kinderkantorei

Die Ansbacher Kindekantorei führte am 4. Advent und am Heilig Abend in der St. Johanniskirche das Krippenspiel „Der Esel Simson erzählt die Weihnachtsgeschichte“ mit viel Engagement unter der Leitung von Kantorin Ulrike Walch auf.

Unter der musikalischen Begleitung von Keyboard, Cello und Querflöte erklang die Weihnachtsbotschaft aus der Sicht des Esels, auf welchem Maria reiste.

 

27Aug/14
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Orgelmatinée am 14. September – neue CDs zur Wiegleb-Orgel werden vorgestellt

KMD Rainer Goede spielte noch in seiner Amtszeit als Stiftsorganist die neuen CDs an der Wiegleb-Orgel ein.

KMD Rainer Goede spielte noch in seiner Amtszeit als Stiftsorganist die neuen CDs an der Wiegleb-Orgel ein.

Am Sonntag, 14. September 2014, findet um 11 Uhr in St. Gumbertus Ansbach eine Orgelmatinée statt. Anlass hierzu ist ein doppelter: Zum einen wird jährlich der zweite Sonntag im September als „Deutscher Orgeltag“ begangen. Die Initiative hierzu ging vor Jahren von der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands (VOD) aus, die in Abstimmung mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zeitgleich mit dem Tag des offenen Denkmals die Durchführung von Veranstaltungen um die Orgel bundesweit begründete.

Zum Andern können in dieser Matinée die neuen CDs der Wiegleb-Orgel vorgestellt werden, die KMD Rainer Goede noch in seiner Amtszeit als Stiftsorganist eingespielt hat. Aus nicht vorhersehbaren produktionstechnischen Gründen konnten diese Einspielungen erst jetzt fertiggestellt werden. Damit liegen jetzt auch wieder CDs von der Wiegleb-Orgel zum Verkauf vor, nachdem die älteren Einspielungen ausverkauft sind.

Die beiden CDs bringen Johann Sebastian Bachs „III. Theil der Clavier Übung“ von 1739 – dem Erbauungsjahr der Wiegleb-Orgel – mit den zweifachen Choralbearbeitungen zu Liedern der lutherischen Messe und zu Luthers Katechismusliedern sowie die vier Duette und Praeludium und Fuge Es-Dur, BWV 552, und seine sechs Triosonaten und die sechs Fugen von Georg Friedrich Schwenke, dem Nachfolger Carl Philipp Emanuel Bachs als Kantor in Hamburg. Die Triosonaten sind mit den Möglichkeiten der Wiegleb-Orgel zum ersten Mal als reine Kammermusik eingespielt, Schwenkes gelehrte Fugen sind eine reine Ersteinspielung.

Auf dem Programm, das Rainer Goede spielt, steht eine Auswahl von Werken aus beiden CDs. Der Eintritt ist frei, die CDs sind am Ausgang erhältlich.

30Jul/14
Kinderchortag 2014 in DKB

Ausflug der Kinderkantorei zum Landeskinderchortag

Die Ansbacher Kinderkantorei in Dinkelsbühl

Die Ansbacher Kinderkantorei in Dinkelsbühl

Am 5. Juli nahm die Ansbacher Kinderkantorei am Landeskinderchortag in Dinkelsbühl teil. Zusammen mit anderen Kinderchören aus Bayern führten die Kinder das Singspiel „Reingefallen“ von Birgit Pape auf.

Es standen aber auch noch andere Dinge wie ein Kinderorgelkonzert, ein offenes Singen auf dem Marktplatz und eine Spielstraße auf dem Programm. Für die Ansbacher Kinder war die Premiere des Singspiels schon einige Wochen vorher bei der Johannis-Serenade in Ansbach.

 

 

23Jul/14
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Einladung für Chorsänger zum „Mozart-Requiem“ am 23. November in St. Gumbertus

Das Bild zeigt die Ansbacher Kantorei und das Ansbacher Kammerorchester bei der Aufführung der „Carmina burana“ von Carl Orff am 19. Juli 2014 im Rahmen der „Grünen Nacht“.

Das Bild zeigt die Ansbacher Kantorei und das Ansbacher Kammerorchester bei der Aufführung der „Carmina burana“ von Carl Orff am 19. Juli 2014 im Rahmen der „Grünen Nacht“.

Die Ansbacher Kantorei führt am Ewigkeitssonntag, den 23. November 2014 um 17.00 Uhr gemeinsam mit dem Ansbacher Kammerorchester und Solisten das auf. Die Leitung hat Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer.

Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich zum Mitsingen eingeladen. Die Proben beginnen am Mittwoch, den 10. September im Gemeindezentrum St. Johannis, in der Schaitbergerstraße 6/8.

Weitere Infos und Kontakt: Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer – cfm@an-klang.info

12Apr/14

Lust auf die Königin der Instrumente?

Orgelprospekt der Wiegleb-Orgel in St. Gumbertus

Orgelprospekt der Wiegleb-Orgel in St. Gumbertus

Wer Interesse hat, dieses Instrument zu erlernen, egal ob noch jung oder schon älter, kann sich gerne bei den Dekanatskantoren informieren.

Eine gute Voraussetzung, aber nicht zwingend erforderlich, sind Vorkenntnisse am Klavier.

Weitere Infos bei Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer 0981/ 9538108 oder Dekanatskantorin Ulrike Walch 0981/ 97788351.